2. NÖ Landeswertungsspiel in St. Pölten
Sonntag, 17.2.2002 Landeswertung
Die Trachtenkapelle Ottenschlag vertrat das Waldviertel großartig. Für einen Top-Drei-Platz hat es dennoch nicht gereicht.
St. Pölten / Kaum weniger nend als bei den Olympischen Winterspielen verlief das Landeswertungsspiel in St. Pölten, bei dem die Trachtenkapelle Ottenschlag zwar eine Meisterleistung bot, aber dennoch keine "Medaille", also keinen der ersten drei Plätze, erreichen konnte. Aber auch da geht es um den Olympischen Gedanken, allein die Berufung zur Teilnahme und das Dabeisein waren ungemein wertvoll und motivierend.
Bei einem Landeswertungsspiel weht natürlich ein weitaus schärferer Wind und das mussten auch die hinsichtlich Auszeichnungen noch mehr "verwöhnten" Orchester Rossatz und Windhag zur Kenntnis nehmen.
Die OMV Kapelle als Auswahlorchester des Weinviertels mit Spitzenmusikern, war für den Sieg geradezu vorherbestimmt, was natürlich die musikalische Leistung dieses Blasorchesters keineswegs schmälern soll.
Ottenschlag eröffnete sehr beschwingt mit dem Marsch "Hochwaldklänge". Beim Pflichtstück "Venedig - Impressionen einer sinkenden Stadt" zeigten sich die MusikerInnen so motiviert wie noch nie und boten musikalisch und technisch eine Glanzleistung. Das Selbstwahlstück "Banja Luka" wurde ebenfalls vom Publikum mit stürmischem Beifall gewürdigt.
Höchstes Lob verdient Gerhard Schnabl. Während sich seine Dirigentenkollegen in erster Linie als "gewissenhafte Taktschläger" zeigten, dirigierte er mit Feuer und Hingabe und bot ein ausgezeichnetes Bild.
Unter den "Fans" für Ottenschlag sah man unter anderem Susanne Schebesta, Bezirkskapellmeister Hans Helmreich und Musikkameraden aus Schönbach, Großhaselbach, Echsenbach und anderen Kapellen aus dem ganzen Waldviertel.
OTHMAR ZAUBEK
Landeswettbewerb "Spiel in kleinen Gruppen
Sonntag, 5. Mai 2002 Ottenschlager Musikanten 3mal Landessieger!
Im musikalischen Wettbewerb "Spiel in kleinen Gruppen" traten Mitglieder der Trachtenkapelle Ottenschlag in drei verschiedenen Altersstufen an und errangen jeweils die höchste Punkteanzahl.
Katzelsdorf / Alljährlich findet landesweit der musikalische Wettstreit "Spiel in kleinen Gruppen" statt, heuer im Schloss Katzelsdorf unweit von Wiener Neustadt.
Trotz der großen Entfernung nahmen heuer mehrere Musiker der TKO in verschiedenen Altersstufen daran teil.
In der Altersgruppe A war die TKO durch ein Klarinettenduo (Pia Troppko und Claudia Schnabl) vertreten und erreichte einen überlegenen ersten Rang mit Auszeichnung, auf Grund seltsamer Bestimmungen seitens des Landesverbandes jedoch ohne das Recht, am Bundeswettbewerb in Vaduz teilzunehmen.
Sabine Zeininger brillierte in einem überregionalen Flötentrio der Musikschule Paudorf und erreichte dort das Punktemaximum der Altersgruppe D.
Die dritte Vertreterin war Karin Schnabl in einem überregionalen Querflötensextett aus der Musikschulklasse Alfred Agis.
Auch diese Gruppe erreichte in ihrer Altersstufe (B) das Punktemaximum des Tages und somit den Titel "Landesmeister", diesmal mit der Berechtigung am Bundeswettbewerb 2002 teilzunehmen.
Allen teilnehmenden Musikerinnen der TKO eine Gratulation zu diesen tollen Leistungen!
Othmar Zaubek / Gerhard Schnabl
Sonntag, 5. Mai 2002 Die besten Bläser in NÖ
33 Ensembles aus dem ganzen Land nahmen am Bläserkammermusik-Wettbewerb des NÖ Blasmusikverbandes teil. 26 Gruppen errangen das höchste Prädikat "ausgezeichnet".
Katzelsdorf / Schauplatz des Bewerbes war das Schloss Katzelsdorf bei Wiener Neustadt: Der Landeskammermusik-Wettbewerb ging hier unter großer Beteiligung über die Bühne.
Auch diese Veranstaltung stand im Zeichen des Jubiläumsjahres "50 Jahre NÖBV".
33 Ensembles aus allen Regionen unseres Bundeslandes traten in verschiedenen Holz- und Blechbläserbesetzungen vom Duo bis zum Sextett in fünf Altersklassen an.
Voraussetzung für die Teilnahme war das Erreichen eines "ausgezeichneten Erfolges" bei den Bezirkskammermusikwettbewerben.
Besonders stolz ist der NÖBV auf das hohe musikalische Niveau der größtenteils sehr jungen Musikerinnen und Musiker: 26 Gruppen erreichten das höchstmögliche Prädikat, einen "ausgezeichneten Erfolg", 14 Ensembles erhielten sogar mehr als 95 Prozent der Gesamtpunkte.
Am besten schnitten das Bläserquintett "WW.Quint.et - Wopfing" (98,67 Punkte), das überregionale Flötensextett Dürnstein und Ottenschlag (98,51 Punkte) und das Klarinettenquartett der Stadtmusikkapelle Hollabrunn (98,00 Punkte) ab.
Die Jury unter dem Vorsitz von Hofrat Dr. Alfred Willander vom Amt der NÖ Landesregierung setzte sich aus dem Landeskpm Prof. Eduard Scherzer, Landesjugendreferent Manfred Sternberger und dessen Stellvertreterin Mag. Maria Rupf zusammen.
Sie beurteilten nach zehn verschiedenen musikalischen Kriterien, wobei jeweils maximal 10 Punkte zu vergeben waren.
Dr. Willander wurde im Rahmen dieser Veranstaltung meit einem der höchsten Ehrenzeichen des Verbandes, dem Goldenen Verdienstkreuz, ausgezeichnet.
Landesobmann Peter Höckner hob in seiner Laudatio Dr. Willanders besondere Verdienste für die Blasmusik in NÖ sowie seine hohe Wertschätzung für die Tätigkeit des Verbandes hervor.
Auch Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokopp besuchte den Wettbewerb und zeigte sich sehr beeindruckt von den Leistungen der Gruppen und von der Jugendarbeit des NÖBV.
Dankend zu erwähnen ist auch die Unterstützung der Veranstaltung durch die Marktgemeinde Katzelsdorf mit Kulturgemeinderätin Hannelore Handler und den Musikverein Katzelsdorf mit Kpm Josef Fischer.
Friedrich Anzenberger
Bezirksmusikfest mit Marschwertung in Echsenbach
Sonntag, 9. Juni 2002 Ausgezeichneter Erfolg für TKO unter Christopher Holzer
Beinahe erwartungsgemäß – ist man versucht zu sagen – erreichte die TK Ottenschlag bei der Marschwertung in der höchsten Schwierigkeitsstufe einen ausgezeichneten Erfolg.
Echsenbach / Das alljährliche Bezirksmusikfest fand im Juni 2002 in Echsenbach einen phantastischen Austragungsort, das Fußballstadion bot sowohl für Musiker als auch für die Zuschauer optimale Verhältnisse.
Die Trachtenkapelle Ottenschlag trat zum wiederholten Male in der Stufe E – der höchsten Schwierigkeitsstufe – an und erreichte unter der Leitung von Neo-Stabführer Christopher Holzer einen „ausgezeichneten Erfolg“.
Bei den Juroren wurde die Tatsache, dass die TKO mit dem Marsch „Schneidig vor“ von Julius Fucik einen musikalisch äußerst schwierigen Marsch ins Programm genommen und sehr gut dargeboten hat, besonders hervorgehoben.
Erwähnenswert die Stadtkapelle Groß Gerungs, die mit einer besonderen Show-Einlage ihren Auftritt garnierten und so die Punktehöchstzahl des Tages erreichten.
GERHARD SCHNABL
Landesmusikfest in Lilienfeld
Sonntag, 23. Juni 2002 Hitzeschlacht
Zu einem Großaufmarsch der NÖ Musikkapellen lud anlässlich seines 50jährigen Bestehens der NÖBV.
Wegen der Hitze wurde es aber auch ein Großeinsatz des NÖ Roten Kreuzes.
Lilienfeld / 10% aller NÖ Musiker sollten sich an diesem Festakt beteiligen, so die Vorstellung des NÖBV.
Für die BAG Zwettl bedeutete das: die Entsendung von vier Musikkapellen.
Leider entschloss sich die MK Martinsberg erst am letzten Tag zur Nichtteilanhme, sodass die MK Langschlag, die MK Traunstein und die TK Ottenschlag den Bezirk vertraten.
Der Wetterbericht hatte es am Vortag prophezeit und - ausnahmsweise - recht behalten: es war der heißeste Tag des Jahres!
Unmittelbar nach unserer Ankunft in Lilienfeld wurden wir sogleich zum Mittagessen eingeladen, um dann - im Schweiße unseres Angesichts - eine "Monsterprobe" am Fußballplatz mitzugestalten.
Nach einem, der Witterung entsprechend, kurzen Festakt marschierten wir schweißtriefend durch die Lilienfelder Hauptstraße.
Bewunderswert waren dabei die geladenen Ehrengäste, die diesen Umzug in der prallen Sonne sitzend durch ihr Ausharren bis zuletzt die Ehre gaben.
Auch wenn das NÖ Rote Kreuz durch die Menge der umkippenden Musiker und Gäste beinahe ins Trudeln gekommen wäre und auch wir einen Beitrag für sie leisteten: Lilienfeld war sicher eine Reise wert!
Gerhard Schnabl
Trachtenkapelle Ottenschlag auf Besuch in Brüssel
Sonntag, 25. August 2002 Teilnahme am 104. Ständigen Musikfestival in Antwerpen
Unsere Obfrau Karin Schierhuber vermittelte und organisierte uns eine Zugreise in die EU-Hauptstadt Brüssel.
Im Verlauf dieser Reise nahmen wir mit einem Platzkonzert am Groenplaats am 104. Ständigen Musikfestival in Antwerpen teil.
Brüssel - Antwerpen / „Mit viel Applaus wurde die niederösterreichische Blasmusikkapelle Ottenschlag vom Publikum in Antwerpen in Empfang genommen.
Die 60 Musikerinnen und Musiker haben auf meine Einladung hin beim 104. Ständigen Musikfestival in Antwerpen teilgenommen und wurden sogar mit einer Ehren-Medaille ausgezeichnet“, freut sich die ÖVP-Europaabgeordnete Agnes Schierhuber nach der gelungenen Aufführung.
„Unsere Musikanten präsentierten österreichische Blasmusik, Polka, Märsche und Klassik vom Feinsten und viele österreichische Wahl-Belgier kamen extra nach Antwerpen, um vertraute heimische Klänge zu hören“, so Schierhuber weiter, die den Besuch als kulturellen Austausch und völkerverbindendes Signal sieht.
„Die Reise setzt aber nicht nur kulturelle, sondern auch politische Schwerpunkte, zum Beispiel mit einem Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel.
Von den 60 Musikanten ist immerhin ein Drittel unter 25 und Kapellmeister Gerhard Schnabl freut sich, dass seine jungen Musiker den europäischen Geist bereits leben.
„Ich bin wirklich stolz darauf, dass Österreich musikalisch so viel zu bieten hat und sich in Belgien präsentieren durfte.
Ich freue mich, dass unsere Heimat einen Beitrag dazu leistet und unser kulturelles Erbe in allen seinen Facetten in die Welt exportiert“, so Schierhuber abschließend.
(WWW.OE-JOURNAL.AT/AKTUELLES/0802/W4/14_BRUESSEL280802.HTM)
Benefizkonzert für Hochwasseropfer
Samstag, 7. September 2002 Voller Erfolg
Das von der Trachtenkapelle, der Feuerwehr, der Gemeinde und der Union Ottenschlag gemeinsam veranstaltete Benefizkonzert zu Gunsten der Zwettler Hochwasseropfer wurde ein voller Erfolg.
Ottenschlag / Stöhnten wir im Juni unter der schier unerträglichen Hitze (siehe Landesmusikfest), so kam im August das jähe Erwachen.
Mehrere Tage strömenden Regens verwandelten alle Bäche und Flüsse des nördlichen Niederösterreichs in reißende Ströme.
Sämtliche Flüsse traten aus den Ufern und verwandelten das sonst so friedlich schlummernde Waldviertel in ein Wassermeer und Katastrophengebiet.
Innerhalb weniger Stunden entstanden Schäden an Häusern, Bauwerken und Gegenständen in Millionenhöhe, viele Privatpersonen und Betriebe standen (und stehen) vor dem Ruin.
Dieses Horrorszenario erlebten wir Ottenschlager zwar nur am Rande mit (einige Keller wurden wegen des enorm gestiegenen Grundwasserspiegels "geflutet"), in den Medien erreichten uns aber genug Bilder und Berichte aus unserer nächsten Umgebung - vor allem von unserer Bezirkshauptstadt Zwettl.
Dadurch enstand in den Reihen der Trachtenkapelle die Idee einer Benefizveranstaltung zu Gunsten der hochwassergeschädigten Personen.
Innerhalb kurzer Zeit fand dies auch in der Gemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr (die Berichte aus erster Hand lieferte) und in der Union rege Zustimmung und man entschloss sich, diese Veranstaltung "mitanaund" durchzuführen.
Die Gemeinde übernahm die Gesamtorganisation und Promotion, die Feuerwehr stellte das Lokal samt Infrastruktur zur Verfügung, die Union übernahm den Dienst der Ausschank und die Trachtenkapelle stellte die Technik und sich selbst - konzertierend! - zur Verfügung.
Der Erfolg sprach Bände, Nachahmung erwünscht!
Gerhard Schnabl
Bundeswettbewerb "Spiel in kleinen Gruppen
Samstag, 26. Oktober 2002 Bundessiegerin kommt aus Ottenschlag!
Auch auf Bundesebene erreichten die großartigen Flötistinnen der Musikschulklasse Alfred Agis. Mit dabei: Karin Schnabl aus Ottenschlag.
Vaduz (FL) / Liechtenstein und Südtirol gehören sozusagen blasmusikalisch zu Österreich.
Deshalb fand der heurige Bundeswettbewerb "Musik in kleinen Gruppen" des Österreichischen Blasmusikverbandes in Vaduz statt.
Für Niederösterreich trat ein überregionales Flötensextett mit Musikerinnen aus Dürnstein, Paudorf, Flasnitztal, Krems, Grafenschlag und - auf einer exquisiten Bassflöte - Karin Schnabl von der Trachtenkapelle Ottenschlag an.
Das Flötensextett gab vier Werke von Boismortier bis Allers, also klassische und zeitgenössische Flötenliteratur zu Gehör und beeindruckte vor allem durch brillante technische Fertigkeiten.
Dies honorierte auch die Jury: Mag. Hans Brunner (Jugendreferent des ÖBV), der bekannten Flötistin Mag. Birgit Kofler und dem Komponisten Prof. Mag. Franz Cibulka.
Mit 95,08 Punkten wurde nicht nur ein "gut gepolsterter" ausgezeichneter Erfolg, sondern auch das Punktemaximum ihrer Altersstufe erreicht.
Somit gebührt dem Sextett der Titel "Bundessieger" in der Altersstufe B.
Wir gratulieren unserer Karin herzlichst zu diesem tollen Erfolg.
Othmar Zaubek / Gerhard Schnabl
Volksmusikwettbewerb 2002
Samstag, 19.10.2002 Hochkarätige Volksmusik
Beim Volksmusikwettbewerb der NÖ Musikschulen in Ottenschlag errangen Claudia Schnabl und Eva Katzinger den ersten Preis.
Ottenschlag / 29 Solisten und Ensembles stellten sich mit erstklassigen Leistungen und großem Erfolg einer prominent und fachlich bestens besetzten Jury.
In der Kategorie B (12 bis 15 Jahre) musizierte ein Ottenschlager Klarinettenduo, gebildet durch Eva Katzinger und Claudia Schnabl.
Sie brachten den "Ottenschlager Klarinettenlandler" und die "Funkenpolka" so hinreißend zur Aufführung, dass ihnen die Jury den 1. Preis in ihrer Altersstufe zusprach.
Wir gratulieren recht herzlich!
Dieter Holzer
Herbstkonzert
9./10. November 2002 Ottenschlag in Bestform
Hochkarätig und erlebnisreich - das Herbstkonzert der Trachtenkapelle war wieder ein Kulturpunkt der besonderen Art.
Ottenschlag / Gerhard Schnabl profiliert sich von Jahr zu Jahr als Dirigent und entfaltet immer mehr seine großartige Musikerpersönlichkeit.
Unter seiner Leitung gewinnt jede Musikrichtung Farbe und Leben.
Das Blasorchester Ottenschlag versetzt von Konzert zu Konzert in Erstaunen, weil dem großartigen Spielniveau immer wieder neue Facetten hinzugefügt werden.
Ottenschlag kann somit seinen Platz unter den Spitzenblasorchestern Niederösterreichs eindrucksvoll beweisen.
Das jüngste Herbstkonzert hat das wunderbar gezeigt.
Echte Vortragskunst
Eröffnet wurde mit einer modernen Turmmusik.
Nach einem originellen Marsch kam als erster Höhepunkt, diesmal unter Reinhard Hörths Leitung, „Variationen“ von Rossini, das Klarinettensolo mit Geschick aufgeteilt auf die Jungmusikerinnen Eva Katzinger und Claudia Schnabl, die beide technisch und vor allem durch stilgerechte Vortragskunst begeistern konnten.
Das Orchester brachte Klangtransparenz in hoher Vollendung und Reinhard Hörth vermittelte italienische Farbenvielfalt in beispielgebender Stiltreue.
Den nächsten Höhepunkt steuerten Gerhart Banco als Komponist (sowie am Samstag als Dirigent) und Symphoniker Harald Hörth als Solist bei.
Romantischer Tradition folgend, bringt dieses „Fantasiestück für Oboe und Blasorchester“ zauberhafte Musik märchenhafter, teils geheimnisvoller Prägung, die in ein temperamentgeladenes Finale mündet.
Orchester und Solist schwelgen dabei in herrlichen Melodien.
Alois Wimmer hat in seiner Suite sozusagen Venedig in Tönen gemalt, was großartig zur Geltung kam.
Mit dem funkensprühenden „Trepak“ russischer Herkunft wurde der erste Teil effektvoll beendet.
Nach der Pause war nach zwei vorzüglich musizierten Märschen „Der letzte Walzer“ von Evzen Zamecnik, der Höhepunkt.
Abgesang, ja teils grotesker Totentanz nach zwei Weltkriegen auf das unbeschwerte Jahrhundert des Walzers und natürlich auch Ausdruck der slawischen Seele, all das findet sich in diesem Werk, das packend interpretiert wurde.
Eindrucksvolle Klangbilder und musikantische Leichtigkeit prägten die Filmmusiken von Zimmer und Schifrin, sowie den „Sir Duke“ und mit klangfrohen Märschen wurde ein beschwingter Schlusspunkt des Konzertes gesetzt, mit dem sich Ottenschlag und vor allem Gerhard Schnabl als Dirigent einmal mehr von ihrer besten Seite gezeigt haben.
OTHMAR ZAUBEK
Eintritt frei – freiwillige Spenden?
Seit Einführung der Herbstkonzerte in Ottenschlag steht der Passus „Eintritt frei“ unter unseren Konzertprogrammen.
So bleibt es dem werten Besucher überlassen, die ihm gebotene Leistung beim Verlassen des Saals entsprechend seinen Möglichkeiten mehr oder weniger finanziell zu honorieren – so die Theorie…
Wenn man auf vergleichbare Orchester innerhalb wie außerhalb des Bezirks schielt, halten sich „Körberlkonzerte“ und „Eintrittskartenkonzerte“ die Waage.
Bei der anschließenden Abrechnung sieht das Verhältnis ganz anders aus!
Es bleiben folgende Überlegungen:
• Inwieweit verlieren wir bei einem Karten(vor-)verkauf jenes Publikum, das wir - Gott sei dank - in den letzten Jahren wieder erreichten?
• Inwieweit sind die Musiker bereit, im Vorfeld des Konzerts sich am Kartenvorverkauf aktiv zu beteiligen (Stichwort: Mehrbelastung)?
• Steht dies in einem Verhältnis zum prognostizierten Mehrgewinn?
All das wäre eine Überlegung und Diskussion - vereinsintern, aber auch öffentlich - wert.
GERHARD SCHNABL
Konzertwertungsspiel in Zwettl
Sonntag, 1. Dezember 2002 Stolze Wertungsbilanz
13 Auszeichnungen und 6 sehr gute Erfolge sind eine stolze Erfolgsbilanz der Blasmusiker im Bezirk Zwettl.
Ottenschlag wieder einmal top:
95,08 Punkte in der Stufe D.
Zwettl Bezirksobmann OSR Paul Lenauer und Bezirkskapellmeister Hans Helmreich hatten für das diesjährige Konzertwertungsspiel am Sonntag, den 1.12.2002, im Zwettler Stadtsaal alles bestens vorbereitet.
Die Bewerter waren Vizepräsident Franz Grobauer, Bezirkskapellmeister Ewald Pinter und der Stadtkapellmeister von Raabs Herbert Hauer.
Maßstäbe setzte eingangs wieder einmal die Stadtkapelle Allentsteig und konnte gleich die Punktehöchstzahl des Tages erreichen.
Gutes musikantisches Gestalten bei Grafenschlag und gesteigerte Tonkultur bei Groß Göttfritz gefielen.
In Bestform war Schönbach und gefiel durch Eleganz und Musizierfreude.
Waldhausen konnte sehr gutes Niveau halten.
Aufhorchen ließ Großhaselbach, das sich mit ganz ausgezeichneter Musik einstellte.
Schweiggers und Langschlag musizierten in bewährter Qualität und konnten gut gefallen.
Bei Arbesbach beeindruckte wieder einmal die interessante Programmauswahl und künstlerisch großartige Gestaltung.
Ottenschlag und Zwettl brachten die Wertungsstücke in der schon bei den jeweiligen Herbstkonzerten gezeigten Meisterschaft.
Dazwischen bewährte sich Traunstein in beachtlicher Musikalität.
Elegante Vortragskunst zeichnete einmal mehr Martinsberg aus.
Sallingberg hatte sich die Auszeichnung verdient, ebenso Rapottenstein, das klanglich schön ausgewogen musizierte.
Groß Gerungs zeigte, dass der Sprung in die Kunststufe gerechtfertigt war und gefiel durch besondere Leistungsfähigkeit.
Scheideldorf und Echsenbach boten in erprobter Musizierfreude und gesteigerter Klangkultur ausgezeichnete Blasmusik.
Besonders freute man sich mit Griesbach, dass nun auch einmal eine Auszeichnung geschafft wurde.
OTHMAR ZAUBEK
TKO - Wertungsspielergebnisse der vergangenen Jahre im Überblick
1997 [C] 95,00 Punkte (Das Spitzentuch der Königin; Leichte Kavallerie)
1998 [D] 94,00 Punkte (Czardas aus "Ritter Pazman"; Wiener Frauen)
1999 [D] 93,67 Punkte (Banditenstreiche; For the next thousand)
2000 [E] 96,25 Punkte (Der Zigeunerbaron; Banja Luka)
2001 [D] 97,83 Punkte (An der schönen grünen Narenta; El camino real)
2002 [D] 95,08 Punkte (La derniere valse; Venedig - Impressionen einer sinkenden Stadt)
GERHARD SCHNABL
Ergebnisse der Konzertwertung 2002
(gereiht nach Schwierigkeitsstufe und Punkteanzahl)
Schwierigkeitsstufe D:
95,08 Punkte ..... Ottenschlag
92,25 Punkte ..... Zwettl
90,33 Punkte ..... Groß Gerungs
Schwierigkeitsstufe B:
92,42 Punkte ..... Schönbach
92,08 Punkte ..... Arbesbach
90,58 Punkte ..... Schweiggers
90,26 Punkte ..... Traunstein
87,24 Punkte ..... Langschlag
Schwierigkeitsstufe A:
95,75 Punkte ..... Allentsteig
93,08 Punkte ..... Echsenbach
92,58 Punkte ..... Sallingberg
92,51 Punkte ..... Waldhausen
92,35 Punkte ..... Martinsberg
92,25 Punkte ..... Scheideldorf
91,25 Punkte ..... Griesbach
91,08 Punkte ..... Rapottenstein
91,00 Punkte ..... Grafenschlag
89,83 Punkte ..... Großhaselbach
89,16 Punkte ..... Groß Göttfritz
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